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Religion

Informationen der Fachgruppe Religion am Gymnasium Soltau
– Stand August 2016 –


1 Die Fachgruppe Religion

Folgende Lehrer gehören unserer Fachgruppe an:

SM  Marc Struckmann  Religion; Philosophie; Fachobmann Ev. Religion
tD  Regina tom Dieck  Religion; Englisch
GE  Dr. Uta Gerdes  Religion; Geschichte
MY  Jürgen Meyer  Religion; Englisch
KK  Carina Kränzke  Religion, Deutsch; Russisch
SZ  Jutta Stentzler  Religion; Deutsch
WK  Christiane Witzke  Religion; Englisch
BR  David Bartsch  Religion, Deutsch
BM  Michael Brammer  Religion,Politik
 
 
 
 
2 Lehrwerk Religion
 
 

 
 
Jg. 5/6
Moment mal 1
ISBN: 978-3-12-006608-8
Preis: 22,50€
 

 

Jg. 7/8
Moment mal 2
ISBN: 978-3-12-006609-5
Preis: 22,50€

Das Kursbuch Religion
Schülerband 9/10
Verlag: Calwer / Diesterweg
ISBN: : 9-783-42507809-0
Preis: 21,50 €
 

3 Religion am Gymnasium Soltau
 
 
3.1 Einige grundsätzliche Überlegungen zum Religionsunterricht
 
Die Rechtsgrundlagen des Religionsunterrichts finden sich im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Art. 7 Abs. 2 und 3 sowie in den §§ 124 bis 128 des Niedersächsischen Schulgesetzes. Der Religionsunterricht ist nach Art. 7 Abs. 3 GG und § 124 Abs. 1 NSchG „ordentliches Lehrfach“. Er leistet einen eigenständigen Beitrag zur Erfüllung des Bildungsauftrages der Schule nach § 2 NSchG. Zugleich sichert er für den Einzelnen das Grundrecht der positiven und negativen Religionsfreiheit (Art. 4 GG); das bedeutet einerseits das Recht auf religiöse Bildung, andererseits das Recht, sich vom Religionsunterricht abzumelden. Regelung und Durchführung des Religionsunterrichts sind staatliche Aufgabe und Angelegenheit. Damit ist der Religionsunterricht staatlichem Schulrecht und staatlicher Schulaufsicht unterworfen. Gleichzeitig gehört der Religionsunterricht in den Verantwortungsbereich der Kirchen bzw. Religionsgemeinschaften. Nach Maßgabe ihrer Grundsätze entscheiden sie über die Ziele und Inhalte des Unterrichtsfaches Religion. Hierbei bleiben die allgemeinen Erziehungsziele der staatlichen Schule gewahrt. ...

Der evangelische Religionsunterricht erschließt die religiöse Dimension des Lebens in der besonderen Perspektive, die auf die konkrete Gestalt, Praxis und Begründung des christlichen Glaubens in seiner evangelischen Ausprägung bezogen ist. Der evangelische Religionsunterricht ist grundsätzlich offen für Schülerinnen und Schüler anderer Konfessionen, Religionen oder für solche ohne Bekenntnis, wenn die Erziehungsberechtigten oder die religionsmündigen Schülerinnen und Schüler selbst dies wünschen. Ökumenisch ausgerichteter konfessioneller Religionsunterricht respektiert und thematisiert konfessionsspezifische Prägungen und trägt in gemeinsamen Inhalten dem Konsens zwischen den Konfessionen Rechnung. Zudem können Kooperationen zwischen dem evangelischen und katholischen Religionsunterricht auf verschiedenen Ebenen stattfinden. ...

Der Religionsunterricht ist auf außerschulische und in besonderer Weise auf kirchliche Lebensformen und -räume bezogen. Er muss deshalb den schulischen Binnenraum überschreiten und auf Orte gelebten Glaubens zugehen. Kirchliche Gemeinden eröffnen Betätigungsfelder und Gestaltungsräume, sie bieten einen unmittelbaren Erfahrungszugang, den die Schule so nicht bieten kann. Andererseits wird auch die kirchliche Gemeinde durch den schulischen Religionsunterricht belebt. Religionsunterricht ist weder „Kirche in der Schule" noch ist er „Religion ohne Kirche". Er hat seine eigene Gestalt, weiß sich aber seinen kirchlichen Wurzeln verbunden. Er vermittelt den Glauben in einer Reflexionsgestalt, die den Bedingungen des Lernortes Schule entspricht. In diesem Bemühen, der Religion unter schulischen Bedingungen Gestalt zu geben, sind Schule und Kirche wechselseitig aufeinander bezogen.


(Auszüge aus dem Kerncurriculum für Evangelische Religion am Gymnasium, Jg. 5-10, hg. v. Niedersächsischen Kultusministerium, August 2009, S. 9-12)



Hinweise zur An- und Abwahl von Religion:

Wer einer Religionsgemeinschaft angehört, ist grundsätzlich verpflichtet, am Religionsunterricht seiner Religionsgemeinschaft teilzunehmen. Die Verpflichtung zur Teilnahme entfällt bei schriftlicher Abmeldung (g 124 Abs. 2 Satz 3 NSchG). Diese Abmeldung soll jeweils zum Ende eines Schuljahres erfolgen, kann im begründeten Einzelfall aber auch zum Schulhalbjahr erfolgen. Sie kann jederzeit widerrufen werden. (vgl. Erlass „Regelungen für den Religionsunterricht und den Unterricht Werte und Normen“ vom 23.06.2005). Religionsmündige SchülerInnen (ab dem 14. Lebensjahr) können die Wahl selbständig durchführen, bei SchülerInnen bis zum 13. Lebensjahr müssen die Eltern dies tun; in jedem Fall ist eine schriftliche Mitteilung (fristgerecht) erforderlich.


Teilnahme konfessionsfremder SchülerInnen:

Entsprechend dem o.g. Erlass hat die Fachkonferenz beschlossen, dass am ev. Religionsunterricht auch teilnehmen kann, wer keiner Religionsgemeinschaft angehört oder sich vom Religionsunterricht seiner anderen (in der Regel röm-kath.) Religionsgemeinschaft abgemeldet hat.


 
3.2. Wochenstundenzahl und Anzahl der Klassenarbeiten in der Sekundarstufe I und II:
 
Jahrgangsstufe Wochenstundenzahl Anzahl der Arbeiten/Schuljahr
5 2 2
6 2 2
7 2 2
8 2 2
9 2 2
10 2 2
11
4
2
als Prüfungsfach (P3): 3
ohne Prüfung: 2 (pro Halbjahr eine Klausur)
12 4

2
als Prüfungsfach (P3 – erhöhtes Niveau): 3
(1. Halbjahr 2, 2. Halbjahr 1 eine Klausur)
ohne Prüfung: 2 (pro Halbjahr eine Klausur


3.3 Leistungsbewertung
 

Verhältnis mündlich - schriftlich:
Jg. 5 - 10: 60% - 40%
Jg. 11/12: 50% - 50%.

 
 
3.4 Schuleigenes Curriculum:

 Schulcurriculum (Jahrgangsstufen 5 und 6) - Stand: 01.08.2016

 Schulcurriculum (Jahrgangsstufen 7 und 8) - Stand: 01.08.2016

Schulcurriculum (Jahrgangsstufen 9 und 10) - Stand: 01.08.2016

Schuleigenes Curriculum: Sekundarstufe II – Stand: 01.08.2013



4 Beitrag des Faches Religion zum Schulleben am Gymnasium Soltau

Das Kerncurriculum gibt für den Beitrag des Faches Religion zur Schulkultur und Schulleben folgende Hinweise:
Vom Religionsunterricht können wichtige Impulse für die Entwicklung der Schulkultur und des Schulprogramms ausgehen, z. B. durch die Gestaltung von Gottesdiensten, Andachten und Schulfeiern (wie etwa Einschulung, Jahresfestkreis, Entlassung), durch den Aufbau einer schulischen Gedenkkultur, durch Besinnungstage, Diakonie- und Sozialpraktika bzw. -projekte, durch Regeln und Rituale des Zusammenlebens, durch Schulseelsorge sowie durch die Erkundung außerschulischer Lernorte. Interkulturelles und interreligiöses Lernen sind eng miteinander verbunden. Eine von interreligiösem Verständnis geprägte Schulkultur kann ein Modell für das tolerante Zusammenleben von Menschen bieten. Im Sinne eines umfassenden Bildungsauftrages, dem es um die Bildung des ganzen Menschen geht, kann so Religion nicht nur im Religionsunterricht, sondern auch im übrigen Schulleben Religion einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass über die Grenzen von Religionen und Kulturen hinweg das Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung gefördert wird.(vgl. Kerncurriculum, siehe oben, S. 12)

Am Gymnasium Soltau trägt die Fachschaft Religion in diesem Sinne an einigen Stellen zum Schulleben bei:


5 Anhang

Die erwähnten Texte bzw. Zusammenstellungen finden sich unter:

Verantwortlich für die Inhalte dieser Seite:Marc Struckmann, Fachobmann Religion am Gymnasium Soltau, E.-August-Str. 17, 29614 Soltau

 






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