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Filz im Soltauer Finanzamt


Ein Projekttag findet im Rahmen des Kunstunterrichts einer 9. Klasse des Soltauer Gymnasiums in der Felto-Filzwelt statt. Unter Anleitung der Filzpädagogin Angelika Bonas filzen die Schüler nass. Foto: dm


Böhme-Zeitung vom 05.04.2017:

Schulklasse des Soltauer Gymnasiums
übernimmt Ausgestaltung
eines Besprechungsraums


Soltau. Ein recht ungewöhnlicher Projekttag fand am Montagvormittag für die Schüler einer 9. Klasse des Gymnasiums Soltau statt. Im Rahmen des Kunstunterrichts trafen sich die 26 Jugendlichen mit ihrer Lehrerin Lena Meyer-Haase in der Soltauer Felto-Filzwelt, um mit dem Werkstoff Filz zu arbeiten. Außerdem war Geschäftsleiter Jörg Zimmermann vom Finanzamt Soltau kurzzeitig anwesend, der dieses Projekt in Kooperation von Finanzamt, Schule und Filzwelt ins Leben gerufen hatte.

„Unserem etwa 25 Personen fassenden Besprechungsraum mit einer langen Wandseite und gegenüber einer Fensterfront fehlt eine Schallschutzdecke. Der Gedanke lag nahe, dass man in diesem nüchternen Raum mit dem Werkstoff Filz die Akustik verbessern und ihn gleichzeitig optisch aufwerten könnte“, führte Zimmermann an. Die Idee werde nun in die Tat umgesetzt, und dabei sollte eine künstlerische Gestaltung nicht zu kurz kommen.

Die Schüler wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, und man startete erst einmal in die Findungsphase. Unter Anleitung der Filzpädagogin Angelika Bonas wurde nass gefilzt. Aus eingefärbter, bunter Schafwolle, genässt, eingeseift und kunstvoll drapiert, entstanden durch ständiges Bearbeiten lange, dicke Kordeln, die nach Auswaschen und Trocknen – vielleicht miteinander verbunden und in bestimmter Form aufgehängt – zu besonderen Kunstwerken werden könnten.

Die andere Gruppe beschäftigte sich mit dem Filzen mit Nadeln. Dicke, farbige Wollbündel und große Styroporkugeln lagen auf dem Tisch. Auseinandergezogene Wolle wurde stückchenweise auf die Kugel gelegt und durch ständiges Piken in das Styropor auf der Kugel befestigt. Filzpädagogin Maike Kern gab dazu Anregungen. So entstanden kleine Kunstwerke, die sich gut an Decken aufhängen lassen. Es wurden ebenso Halbkugeln gefertigt, die an einer Wand anzubringen wären.

Das Vorhaben wird sich voraussichtlich bis zu den Sommerferien erstrecken, informierte Meyer-Haase. Jeden Montag würden im Kunstunterricht in der 1. und 2. Stunde die Arbeiten in der Felto fortgesetzt und weitere Techniken erlernt. Die finanzielle Basis für dieses gemeinsame Projekt sei nach vereinbarten Vorgaben durch das Finanzamt abgesichert, so Zimmermann. Man freue sich auf einen interessanten und wirkungsvollen Schallschutz sowie ein gutes Raumklima durch die Filzobjekte. dm




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