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Keine fertigen Antworten auf Gott und den Glauben


Eine Ausstellung in der Aula des Gymnasiums Soltau führt in das Theaterstück „Skyline“ ein

Böhme-Zeitung vom 31.08.2017

 

 

 

 

Umrahmt von Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses bereiteten (von links) Volker Wrigge, Marc Struckmann, Wolfgang Blaffert und  Michael Perschke die dreitägige Ausstellung in der Aula des Gymnasiums vor.

Foto: rdv 

 Soltau. Im Foyer der Aula des Gymnasiums Soltau an der Ernst-August-Straße wurde am Dienstag von Schulleiter Volker Wrigge die interaktive Wanderausstellung „Eine Vorstellung von Gott “ des Landesjugendpfarramts eröffnet. Eingeladen hatte Oberstudienrat Marc Struckmann, Fachobmann Religion, Beauftragter für Prävention und Beratungslehrer des Gymnasiums.

Die Ausstellung, die von Freitag bis Sonntag jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet ist, zeigt, was Jugendliche über Gott denken, worauf sie hoffen und wovon sie träumen. In erster Linie will sie aber die Besucher herausfordern, selbst über das Thema nachzudenken und das zu dokumentieren. An das Zustandekommen der Ausstellung hätten sich mehr als 40 Jugendgruppen aus der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, besonders die evangelische Jugend in den Kirchenkreisen Hittfeld, Holzminden, Nienburg und Wesermünde beteiligt, berichtete Pastor Wolfgang Blaffert, Referent für Theologie, Jugendforschung und Fortbildung vom Landesjugendpfarramt in Hannover. Zusammen mit Diakon Michael Perschke vom Kirchenkreisjugenddienst Soltau gab er den Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Theologie, die mit ihrer Lehrkraft, Referendarin Judith Denda, zur Eröffnung gekommen waren,  Erläuterungen zu der Ausstellung, die gleichzeitig als Einführung in das Theaterstück „Skyline“, ein Projekt des Landesjugendpfarramts, diente. 

Niklas quält ein dunkles Geheimnis

„Skyline“ wird aufgeführt am Donnerstag, 7. September, um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums. Es wirken vier Personen in dem Stück mit. Es sind die beiden jungen Leute Emma und Niklas, die sich ein gefährliches Hobby teilen. Die Sehnsucht nach Sinn, die Suche nach dem Platz im Leben treibt beide voran und bindet sie immer stärker aneinander. Doch Niklas quält ein dunkles Geheimnis. Er sucht die Auseinandersetzung mit Gott, um  Antworten auf seine Fragen zufinden. Dann ist da noch Herr Holbein, ein schräger Typ, den keiner versteht, deraber etwas mit Gott am Laufen hat. Gott selbst tritt auf der Bühne auf Menschen – so die Aussage des Stücks – haben sehr unterschiedliche Vorstellungen von Gott. Manche Bilder sind klar umrissen, viele eher unscharf. Doch bei aller Unterschiedlichkeit findet sich ein gemeinsames Moment. Denn wer nach Gott fragt, fragt auch immer nach sich selbst.

Die Inszenierung liefert keine fertigen Antworten auf Gott und den Glauben, sie stellt Fragen und eröffnet einen weiten Horizont, in den sich eine Fülle von Vorstellungen einfügen lassen. Sie hält die Gottesfrage wach. Sie bietet die Möglichkeit, mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie zu motivieren, ihre Fragen und Vorstellungen in Bezug auf Gott und Glauben zu stellen und zu äußern. rdv




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