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Meldungen
Samstag, 30. September 2017

Instrument in der Aula des Soltauer Gymnasiums ist repariert und hat eine komplett neue Mechanik erhalten

 

 

 

 

 

Klavierbauer Hans-Friedrich Krumpeter erläutert Musik-Fachobmann Tilman Förster (links) und Schulleiter Volker Wrigge die Flügelmechanik.  Foto:WU

Böhme Zeitung vom 28.09.2017

Soltau. Die Tastatur und die angrenzende Mechanik sind noch ausgebaut. Auf zwei aneinandergeschobenen Schultischen liegen die Elfenbeintasten, die mit weißem Filz bespannten Hammerköpfe des Flügels in der Aula des Soltauer Gymnasiums. Hans-Friedrich Krumpeter zeigt auf die Konstruktion mit den neuen Holzhämmern, die für den richtigen Ton sorgen: „Das wird wieder ein voller Klang“, sagt der Klavierbauer aus Barsinghausen zufrieden. Was den Unterschied ausmacht? „Der Klang hat mehr Bauch“, schildert er.

Krumpeter hat das Instrument gründlich überholt. Mitte August hatte er den Spieltisch und die Mechanik aus dem Flügel ausgebaut und in seine Werkstattgebracht. Dort hat er die Teile grundüberholt, hat neue Holzhämmer eingesetzt. Rund 11 000 Einzelteile umfasst die Flügelspielmechanik – mehr als bei einem Auto.

Wie nötig die Arbeiten waren, hatte man dem Flügel bereits angehört. „Die Hammerköpfe waren völlig runter, und der Klang war sehr flach“, beschreibt Krumpeter, der das aber gelassen sieht: „Das war normaler Verschleiß.“ Denn das Instrument hat knapp 50 Jahre Dauerbenutzung hinter sich, bei Veranstaltungen, Konzerten und Schulveranstaltungen sowie mittlerweile auch bei fachpraktischen Abiturprüfungen.

Der Förderverein des Gymnasiums hatte den Flügel der renommierten Firma Steinway & Sons 1969 für die damals neu gebaute Aula angeschafft. Was das Instrument damals gekostet hat, ist nicht bekannt. Heute schätzt die Schule seinen Zeitwert auf 60 000 bis 80 000 €.

 Musikalisch-künstlerischer Bereich ist ein Schwerpunkt

7000 Euro kostet die Reparatur nach Worten von Oberstudiendirektor Volker Wrigge. Das Geld ist teils über Spenden zusammengekommen, gut 3000 Euro haben die Jugendlichen bei ihrem Sommerkonzert selbst erspielt. Am Gymnasium ist Musik, der musisch-künstlerische Bereich, ebenso wie das naturwissenschaftliche Profil einer der Schwerpunkte. Sechs Musik- lehrer unterrichten am Gymnasium, das zudem mit der Heidekreis-Musikschule kooperiert. Es gibt zwei Bläserklassen im 5. und 6. Jahrgang, in denen die Kinder ein Instrument lernen, gut ein Viertel der 940 Schüler ist über den normalen Unterricht hinaus vom Chor bis zur Big Band engagiert.

Doch auch wenn der Flügel wieder klingt – Wrigge hat noch einen Wunsch: „Nun brauchen wir noch einen neuen Klavierhocker“, sagt er mit Blick auf die mehrfach geflickte und geklebte Sitzfläche des Platzes für den Pianisten. wu

Anmerkung: Der Flügel ist überwiegend durch Spenden finanziert für 14 750 DM vom Förderverein des Gymnasiums angeschafft worden.

 
Mittwoch, 20. September 2017

Die ersten Wochen an der neuen Schule

Ich bin Lasse Schröder und bin 10 Jahre alt. Seit Beginn des Schuljahres gehe ich in die 5a bei Frau Turowski, sie ist auch meine Lieblingslehrerin. Ich bin hier, weil ich eine schöne Homepage mitgestalten möchte. Meine Hobbys sind Karate, Modellflug und Blockflöte spielen. Außerdem habe ich noch zwei Zwergkaninchen (Zwergwidder), sie heißen Albertinchen und Nuddi.

In den ersten Wochen verläuft man sich häufiger im Schulgebäude, aber nach einer Woche findet man sich schon gut zurecht. Das hat sicher auch damit zu tun, dass die Lehrer einen so gut aufnehmen. Auch die Schule ist im Großen und Ganzen sehr schön. Sicher merkt man auch den Unterschied zwischen der Grundschule und dem Gymnasium, aber ich würde sagen, dass einem der Übergang hier sehr gut gelingen kann.


Ich bin Felix, 10 Jahre alt und ein neuer Reporter der Homepage-AG. Ich gehe in die 5a bei Frau Turowski. Hier in Soltau sind meine Hobbys Fußball spielen und Fifa und Minecraft spielen. Mein Ziel hier bei der Homepage-AG ist es, eine schöne Homepage zu gestalten mit guten Beiträgen.

Ich finde die neue Schule sehr cool. Noch ist es manchmal schwierig die Räume zu finden. Die neuen Fächer sind richtig toll. Auch die Lehrer sind sehr nett.           
Der Schulhof ist sehr groß und ist gut zum Spielen. Es gibt eine Cafeteria und eine große Mensa für die Kinder, die dort essen gehen können. Außerdem gibt es die Trakte A, B, C, D und H und eine große Sporthalle. Bei gutem Wetter gehen die meisten Klassen zum Hindenburgstadion, um dort zu laufen und zu werfen.

Ich bin Lasse H., 10 Jahre alt und ich spiele gerne Fußball und fahre gerne Fahrrad. Mein erster Eindruck ist, dass die Schule doch sehr groß ist. Nach einigen Tagen weiß man, wo sich die Räume befinden. Außerdem ist der Schulhof cool und groß. Die Lehrer sind alle sehr nett. Es gibt eine Cafeteria, in der es viele leckere Sachen zu kaufen gibt. Die Lehrer bieten auch AGs an, die sehr viel Spaß machen.

Mein Name ist Dustin und ich bin 11 Jahre alt. In den ersten Tagen haben mir die Musikstücke der Bläserklasse besonders gut gefallen. Meine Klassenlehrerin Frau Zinke ist sehr nett, auch die Lehrer meiner anderen Fächer mag ich sehr gerne. Es hat mich gefreut, dass ich mit meinen besten Freunden in eine Klasse gekommen bin. Auch neue Freunde habe ich in den ersten Tagen gefunden.

 
Dienstag, 12. September 2017
 
Sonntag, 3. September 2017

Im Rahmen der Schulelternratssitzung am 12.09.2017 werden die Elternvertreter für den Schulvorstand des Gymnasiums gewählt. Drei der insgesamt vier Plätze, die die Eltern in diesem Gremium haben, sind in diesem Jahr wieder oder neu zu besetzen.
Alle Erziehungsberechtigten der Schüler/innen des Gymnasiums haben die Möglichkeit, für dieses Amt zu kandidieren. Wir bitten Interessenten, sich hierzu mit dem Vorstand/der Vorsitzenden des Schulelternrates unter forche@ser-soltau.de in Verbindung zu setzten.

 
Donnerstag, 31. August 2017

Eine Ausstellung in der Aula des Gymnasiums Soltau führt in das Theaterstück „Skyline“ ein

Böhme-Zeitung vom 31.08.2017

 

 

 

 

Umrahmt von Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses bereiteten (von links) Volker Wrigge, Marc Struckmann, Wolfgang Blaffert und  Michael Perschke die dreitägige Ausstellung in der Aula des Gymnasiums vor.

Foto: rdv 

 Soltau. Im Foyer der Aula des Gymnasiums Soltau an der Ernst-August-Straße wurde am Dienstag von Schulleiter Volker Wrigge die interaktive Wanderausstellung „Eine Vorstellung von Gott “ des Landesjugendpfarramts eröffnet. Eingeladen hatte Oberstudienrat Marc Struckmann, Fachobmann Religion, Beauftragter für Prävention und Beratungslehrer des Gymnasiums.

Die Ausstellung, die von Freitag bis Sonntag jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet ist, zeigt, was Jugendliche über Gott denken, worauf sie hoffen und wovon sie träumen. In erster Linie will sie aber die Besucher herausfordern, selbst über das Thema nachzudenken und das zu dokumentieren. An das Zustandekommen der Ausstellung hätten sich mehr als 40 Jugendgruppen aus der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, besonders die evangelische Jugend in den Kirchenkreisen Hittfeld, Holzminden, Nienburg und Wesermünde beteiligt, berichtete Pastor Wolfgang Blaffert, Referent für Theologie, Jugendforschung und Fortbildung vom Landesjugendpfarramt in Hannover. Zusammen mit Diakon Michael Perschke vom Kirchenkreisjugenddienst Soltau gab er den Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Theologie, die mit ihrer Lehrkraft, Referendarin Judith Denda, zur Eröffnung gekommen waren,  Erläuterungen zu der Ausstellung, die gleichzeitig als Einführung in das Theaterstück „Skyline“, ein Projekt des Landesjugendpfarramts, diente. 

Niklas quält ein dunkles Geheimnis

„Skyline“ wird aufgeführt am Donnerstag, 7. September, um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums. Es wirken vier Personen in dem Stück mit. Es sind die beiden jungen Leute Emma und Niklas, die sich ein gefährliches Hobby teilen. Die Sehnsucht nach Sinn, die Suche nach dem Platz im Leben treibt beide voran und bindet sie immer stärker aneinander. Doch Niklas quält ein dunkles Geheimnis. Er sucht die Auseinandersetzung mit Gott, um  Antworten auf seine Fragen zufinden. Dann ist da noch Herr Holbein, ein schräger Typ, den keiner versteht, deraber etwas mit Gott am Laufen hat. Gott selbst tritt auf der Bühne auf Menschen – so die Aussage des Stücks – haben sehr unterschiedliche Vorstellungen von Gott. Manche Bilder sind klar umrissen, viele eher unscharf. Doch bei aller Unterschiedlichkeit findet sich ein gemeinsames Moment. Denn wer nach Gott fragt, fragt auch immer nach sich selbst.

Die Inszenierung liefert keine fertigen Antworten auf Gott und den Glauben, sie stellt Fragen und eröffnet einen weiten Horizont, in den sich eine Fülle von Vorstellungen einfügen lassen. Sie hält die Gottesfrage wach. Sie bietet die Möglichkeit, mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie zu motivieren, ihre Fragen und Vorstellungen in Bezug auf Gott und Glauben zu stellen und zu äußern. rdv

 
Dienstag, 22. August 2017

 

Die 1. Runde der Mathematik-Olympiade (Schulrunde) hat begonnen.

 

Die Aufgaben erhaltet Ihr über Eure Mathematik-Lehrer oder Frau Harpain. Sprecht uns ruhig an.

 

Diese teilweise kniffligen Aufgaben sind eigenständig zu lösen und die gut dokumentierten Bearbeitungen bei Eurem Mathematik-Lehrer oder Frau Harpain abzugeben.

Der späteste Abgabetermin ist am Donnerstag, den 28. September 2017 (, der Donnerstag vor den Herbstferien).

Über eine rege Teilnahme würde ich mich freuen.

Wenn die Bearbeitungen gut gelungen sind, kommt die 2. Runde der Mathematik-Olympiade (Regionalrunde) am Mittwoch, den 15. November 2017, auf Euch zu. Dort sind ähnliche Aufgaben, wie in der 1. Runde, in einer bestimmten Zeit zu lösen. Bei ausgezeichneten Bearbeitungen der 2. Runde kann es mit der 3. Runde (Landesebene in Göttingen) und dann eventuell auch der 4. Runde (Bundesebene) im neuen Jahr weitergehen.

 

22.08.2017        i. A. Claudia Harpain (Hp)

                             (Fachobfrau Mathematik)

 
Montag, 21. August 2017

Am Samstag ging es gut gelaunt und pünktlich um 20 Uhr in Soltau los in Richtung Italien.

Die 19 Stündige Fahrt verlief ohne Zwischenfälle und wir erreichten Salo mehr oder weniger ausgeschlafen am Sonntag um 15 Uhr. Euphorisch bezogen wir unsere Zimmer und wurden von den Lehrern durch Salo geführt. Wichtige Anlaufstellen waren unter anderem der nächste Italmark und der Badestrand.
Nach etwas Freizeit durften wir unser Dreigängemenü, bestehend aus Nudeln mit Soße zur Vorspeise, Fleisch und Kartoffeln als Hauptgang und Eis als Nachspeise, genießen. 
Die freie Zeit nach dem Essen wurde von uns vielseitig genutzt und genossen.

Am nächsten Morgen fuhren wir dann recht früh zum Monte Baldo und erreichten dessen Spitze nach einer geringen Wartezeit mit einer Gondelbahn. Oben angekommen genossen wir erst die grandiose Aussicht auf den Gardasee und machten uns anschließend zu Fuß auf den Weg nach unten. Nachdem die Gruppen leicht zeitversetzt unten angekommen waren, betraten wir ein Boot, welches uns nach zwei Stunden angenehmer Fahrt sicher in Salo ablieferte.
Der Abend gestaltete sich ähnlich wie der Vorherige und die entspannende Freizeit kam den Meisten nach dem Wandertag sehr gelegen.

Um den dritten Tag zu nutzen, traten wir die Reise nach Verona an und erlebten dort eine von uns selbst in Gruppen ausgearbeitete Führung, welche uns zu bekannten Orten wie den Scaliger-Gräbern oder Julias Balkon aus Shakespeares „Romeo und Julia“ brachte. Daraufhin hatten wir die Möglichkeit Verona auf eigene Faust zu erkunden und kennenzulernen. Nachdem wir unsere Freizeit vielfältig genutzt hatten, traten wir den Weg zurück nach Salo an und genossen dort erneut einen wundervollen Abend.

Der vierte Tag schenkte uns etwas mehr Schlaf, bevor wir uns auf eine, sowohl spannende als auch anstrengende, Paddeltour auf dem Gardasee begaben, welche von zwei Guides geführt wurde.
Mehr oder weniger trocken erreichten am Ende alle wieder das Ufer und das Sonnenbad danach war nach dem ganzen Rudern dafür umso entspannender. Der restliche Tag wurde entspannt am Strand in Salo verbracht und so ging der vorletzte Abend auf der Dachterrasse langsam zu Ende.
 
Der vorletzte Tag zog uns nach Venedig, wo wir eine Stadtführung erhielten und anschließend von einem starken Unwetter kalt erwischt wurden.
Venedig selbst bot uns eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und ein insgesamt doch eher zwiespältiges Stadtbild. Während wir von den wunderschönen Hauptplätzen begeistert waren, boten gerade die kleinen Seitengassen einen doch eher unangenehmen Geruch und waren, auch für das Auge, nicht sehr ansprechend.

An diesem Abend durften wir uns in einem kleinen Restaurant an der Promenade eine typisch italienische Pizza schmecken lassen. Anschließend zogen wir uns, um den letzten Abend zu genießen, alle auf die Dachterrasse zurück, wo wir später durch einen Besuch der Lehrer positiv überrascht wurden. Dieser gemeinsame Abend war definitiv eines der Highlights unserer Fahrt an den Gardasee und bot eine gute Grundlage für interessante Gespräche und kleine Spiele mit den Lehrern.

Der letzte Tag begann mit viel Freizeit, welche viele nutzten, um noch einmal am Wasser zu entspannen oder noch letzte Geschenke für die Familie zu besorgen.

Die knapp zwanzig stündige Rückfahrt zog sich, dank des Staus in der Schweiz, etwas hin, am Ende kamen wir aber munter und gesund wieder in Soltau an und mussten uns hier angekommen leider wieder mit dem deutschen „Sommer“ arrangieren.

 

Rückblickend war die Fahrt an den Gardasee ein tolles Erlebnis, welches von sportlichen Aktivitäten, über typische Touristentouren bis hin zum entspannten Tag am Strand alles bieten konnte, allerdings zu schnell ihr Ende fand.

 

Ein besonderer Dank geht nun noch an die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer: Frau Clasen, Herr Harcke und Herr Andreas haben einen mehr als nur guten Job geleistet und maßgeblich dazu beigetragen, dass die Fahrt so grandios geworden ist wie sie es für uns alle war!

 

(Von Julia Gubenko und Maurice Lindhorst)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Freitag, 18. August 2017

Vor den Sommerferien fand in der Aula des Gymnasiums das Sommerkonzert statt. Dieses Konzert war eine Benefizaktion zugunsten der Sanierung des Aulaflügels. Wie bereits im Vorfeld berichtet muss dieser nach über 50 Jahren Benutzung technisch überholt werden. Die großzügigen Spenden der Konzertbesucher machen dieses Vorhaben nun möglich.

Ende vergangener Woche war es endlich soweit: Der Spieltisch und die Mechanik des Flügels wurden ausgebaut und in die Werkstatt eines Klavierbauers bei Hannover transportiert. Hier werden in den kommenden Wochen die Hammerköpfe saniert. Dies ist wichtig, um den Klang des Flügels deutlich zu verbessern. Die hierfür notwendigen 7000 Euro wurden ausschließlich aus Spendengeldern finanziert, worauf das Gymnasium Soltau sehr stolz ist. Die Rückkehr und der Einbau der Mechanik werden in der Zeit um die Herbstferien erwartet. 

 
Mittwoch, 16. August 2017

Stickige Hitze, unbarmherzig auf der Haut brennende Sonnenstrahlen, lautes Hupen und Brummeln zahlloser Fahrzeuge – in den Genuss dieser unverkennbaren audiovisuellen Erfahrung kommt man nur auf einer einzigen der angebotenen Kursfahrten. Nach einer 26-stündigen Busfahrt erreichen wir endlich die Ewige Stadt; die Stimmung ist so, wie man es nach einer derartigen Autofahrt erwarten würde. Doch das Schweigen im Bus rührt nicht nur von der allgemeinen Müdigkeit und Erschöpfung her: Aufgereiht wie Perlen auf einer Kette begrüßen uns die legendären Denkmäler, Monumente und Kathedralen der Metropole durch die sonnengewärmten Fenster des Busses. Ein Bild, das Gegensätze vereint – kaum eines beschreibt die Stadt Rom besser als dieses.

Die Koffer stehen kaum still auf den Zimmern, da wagen wir die erste Expedition auf eigene Faust durch die verwinkelten Gassen. Müll und Dreck sammelt sich in den Abflüssen, die Tonnen quillen über vor schmierigem Abfall. Dann öffnet sich vor uns der Platz der Republik, eine Symphonie aus symmetrischer Schönheit und elegantem Prunk. Zwei Paläste im Hintergrund, sie gleichen sich auf den Stein. Nicht einmal ein schmutziges Taschentuch liegt auf der Straße oder den Gehwegen am Rand.

Am Abend werden die 42°C zu erträglich(er)en 31°C, die brütende Sonne verschwindet vom Himmel. Jetzt geht das Leben erst los in Italiens größter und wohl berühmtester Stadt. Die glatten Kacheln der spanischen Freitreppe schimmern im gelblichen Licht mehrerer Scheinwerfer zwischen den hunderten von Touristen hervor, die unermüdlich in und um das Bauwerk drängen. Eine junge Frau in weißem Kleid posiert vor dem seicht plätschernden Brunnen, flankiert von ästhetisch geschwungenen Skulpturen. In ihrer Hand liegt eine rote Rose. Ein Moment der Ruhe an einem Ort, der niemals schläft.

Anders als die letzten Romfahrer unserer Schule gastieren wir in einem unscheinbaren Hotel direkt im Stadtinneren, nur ein kurzer Fußmarsch trennt uns von den imposanten Ruinen des Forum Romanum. Wie die Sonne zeigt sich auch die Stadt in voller Pracht am nächsten Tag, der uns an Überresten von antiken Tempeln und Basiliken, an mit steinernen Kuppeln versehenen Kirchen, dem schneeweißen Denkmal des Viktor Emmanuel II. und schließlich dem atemberaubenden Rondell des Kolosseums vorbeiführt, das den von der Hitze trockenen Mündern ein ehrfürchtiges Staunen abverlangt.

Ruinen grenzen an Neubauten, antike Baukunst an die Gotteshäuser der Renaissance. Jahrtausende der Geschichte blicken von ihnen auf uns herab, man fühlt sich trotz der breiten Straßen etwas bedrängt. Selbst die lebensgroßen Statuen der römischen Kaiser ringen nach zweitausend Jahren noch Respekt ab, hauchen mit ihrem erhabenen Blick den Ruinen des Forums wieder Leben ein.

Händler feilschen über Preise für Wasser und Sonnenhüte, Menschen aller Ethnien und Sprachen strömen durch die weiten Plätze und Alleen der römischen Innenstadt, sogar ein Hochzeitspaar küsst sich vor der nach Paris vielleicht romantischsten Kulisse Europas. Rom ist ein Schmelztiegel der Epochen, aber auch der Kulturen und Religionen. Die Menschen dieses von ungeahnter Ambivalenz durchzogenen Ortes sind genauso verschieden wie die Gebäude, in denen sie wohnen.

Doch nicht nur Rom liefert unverkennbares Zeugnis über die antike Glanzzeit des Imperiums, auch die sagenumwobene Stadt Pompei am Fuße des Vesuvs, die nach einer kurzen Busfahrt von 3 Stunden erreicht ist, wartet mit einzigartigen Schauwerten auf: Leichen aus Gips, erwischt von der tödlichen Aschewelle in alltäglichen Posen – im Schlaf, bei der Arbeit, mit einem Säugling im Arm. Das geschäftige Treiben der 2000 Jahre alten Siedlung erwacht in der beinahe unversehrt erhaltenen Innenstadt vor dem geistigen Auge zum Leben. Sogar eine Sauna gab es – kurios angesichts der über 40°C, denen wir in Pompei wieder einmal hoffnungslos ausgeliefert waren.

Und über den Tempeln und Häusern thront der Vulkan, Mahnmal und Wahrzeichen zugleich. Es erscheint anfangs kaum vorstellbar, dass dieser staubige Berg einmal ganze Landstriche in den Tod riss. Von den ehemals 3000 Metern Höhe sind nicht einmal mehr die Hälfte geblieben. Obwohl uns der Schweiß aus jeder Pore tropft und die Sonne sich genauso heiß anfühlt wie die Lava vor 2000 Jahren, entschädigt der wundervolle und schlichtweg atemberaubende Blick über die ganze Bucht von Neapel jede Strapaze und Mühe des Tages.

Wer an dieser Stelle aufmerksam gelesen hat, der kommt nun auf eine Sehenswürdigkeit, die in den bisherigen drei Tagen in Rom außen vor geblieben ist – eine Tatsache, der der letzte vollständige Tag in der Sommerhitze Italiens gewidmet werden sollte. Von weitem schon ragt die markante Steinkuppel des beeindruckenden Petersdomes aus den zahllosen Dächern Roms heraus, der gigantische Petersplatz vor den Toren der größten Kirche Europas hinterlässt einen ebenso starken Eindruck. Vorerst aber empfängt uns eine eigenwillige Führerin im Museum des Vatikans und begleitet durch die Gemächer der mittelalterlichen Päpste, deren Wände die Meisterwerke Michelangelos und Raphaels zieren. Mit obsessiver Begeisterung gibt die kauzige Dame ihre Interpretationen der Bilder zum Besten, die von der göttlichen Ordnung auf Erden bis zum Opiumhandel in Afghanistan reichen. Immerhin die Sixtinische Kapelle bleibt unkommentiert, in der striktes Schweigen und Foto-Verbot herrschten, an das sich alle gewissenhaft gehalten haben.

Nichts jedoch sind diese Dinge im Vergleich zu dem, was sich im Inneren des Domes befindet: Goldene Verzierungen schmücken die jahrhundertealten Mauern, riesige Fenster lassen die Sonnenstrahlen von außerhalb in einem Dunstschleier auf den kunstvoll verzierten Marmorboden strahlen. Ein Bild, das man nie wieder vergisst. Gekrönt vom Ausblick von der Kuppel, der nach schwitzigem Aufstieg durch kaum einen halben Meter breite Gänge und Wendeltreppen das vielleicht fantastischste Panorama auf die Ewige Stadt ermöglicht.

Nach rastlosen zehn Stunden aus Fußmarsch, Schwitzen und Staunen klingt die Fahrt dann am letzten Abend bei einem natürlich alkoholfreien Getränk im Trastevere-Viertel aus, in dem kleine Lokale und Kneipen in engen Gassen zum Verweilen einladen. Es ist ein malerischer Ort, bringt die Romfahrt wunderbar auf den Punkt. Wie ein gutes, letztes Kapitel, nur dass es in diesem Fall nicht das letzte ist.

Denn auch wenn nur noch wenige Stunden bis zur heiß ersehnten Rückfahrt verbleiben, sollen diese natürlich nicht ungenutzt bleiben: Ob nun nach einem kühlen Bad am Strand Ostias oder der Besichtigung einer weiteren römischen Siedlung – mit einem Gefühl der Zufriedenheit steigt jeder der 26 Mitfahrer in den Bus ein, der sich wieder auf den beschwerlichen Weg nach Deutschland macht. Die Sonnenbrände oder die braune Haut werden in ein paar Wochen verschwunden sein, doch was bleibt, ist die Erinnerung an eine außergewöhnliche Kursfahrt, die sich nicht nur wegen der Sommerhitze in die Gedächtnisse der Schüler eingebrannt hat.

Dank gebührt an dieser Stelle noch den Reiseführern unserer Touren, die mit zumeist hervorragenden Deutschkenntnissen und interessantem Fachwissen die Ausflüge bereichert haben. Insbesondere sind dabei Antonio und Alfredo zu erwähnen, die den Besuch des Vesuvs ermöglicht haben (Herr Ter Hell ist der berechtigten Überzeugung, dass Antonio auch nebenbei als Mafiaboss arbeitet). Und natürlich auch unseren Lehrern Herr Warschau und Herr ter Hell, die die Fahrt mit entspannter Souveränität begleitet und gestaltet haben.

Leon Willenbockel

 

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,
die Umwahlbögen sind ausgewertet. Bitte entnehmen Sie Ihrem individuellen Stundenplan bzw. Ihrer Kursverteilung im internen Bereich Ihres Jahrgangs, ob Ihrem Wunsch entsprochen werden konnte. Falls es Rückfragen gibt, wenden Sie sich gerne an mich.

i.A. tH, 16.08.17

 
Dienstag, 15. August 2017

DELF-AG (Diplôme d’études en langue française)                                                                     Klassenstufe 9-12

Leitung: Herr Milbradt

Arbeitsgemeinschaft zur Vorbereitung auf die DELF-Prüfung. Die Prüfungen können in A2 und B1 vorbereitet werden. Interessierte Schülerinnen und Schüler werden mit originalen Prüfungen an die zu erbringende Leistung herangeführt. Am Ende des Halbjahres besteht für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit die DELF-Prüfung in Lüneburg abzulegen und sich somit das Sprachniveau attestieren zu lassen. Die Prüfung ist mit Kosten in Höhe von 70 Euro für A2 und 90 Euro für B1 verbunden.

 

Ort: C14

Zeit: Donnerstags, 7. Stunde (13:45 – 14:30 Uhr)

Beginn: Ab sofort

 
Montag, 14. August 2017

Frau Schoppan von der Agentur für Arbeit hat ihren nächsten Sprechtag bei uns am Dienstag, d. 29.08.2017. 

Anmeldungen sind im Sekretariat ab sofort möglich.

 
Dienstag, 8. August 2017

Der Russischkurs für die 8. Klassen (Anfängerkurs) findet nicht, wie im AG-Programm angekündigt, am Dienstag statt, sondern am

Donnerstag, 7. und 8. Std., Raum C23. Beginn ist diesen Donnerstag, 10.8.

i.A. Maurach
 





 
 
Sonntag, 6. August 2017

Hallo, mein Name ist Niklas Prigge!

 

Im Rahmen eines Bundesfreiwilligen Dienstes verbringe ich das kommende Jahr mit Euch zusammen hier am Gymnasium Soltau. Unter anderem fällt mir die Aufgabe des Pausensports zu. Das findet immer in der 1. großen Pause statt.

Zu Beginn der Pause werde ich dann mit einem Ball oder ähnlichem vor der Sporthalle stehen und das ein oder andere sportliche Spiel leiten. Im Vordergrund dabei steht natürlich, dass alle Spaß haben.

Ich freue mich auf Euch!

 
Freitag, 4. August 2017

 

 Ganztägig Lernen am Gymnasium Soltau

 

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Eltern,

 

zu Beginn des neuen Schuljahres werden die Arbeitsgemeinschaften sowie Förder- und Forderangebote für 2017/2018 eingerichtet.

Arbeitsgemeinschaften bieten den Raum, individuelle Akzente zu setzen und eigene Begabungen und Stärken herauszubilden gemäß unserem Motto: Bildung ist mehr als Wissen. Durch unsere vielfältigen Arbeitsgemeinschaften wollen wir Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, über die Unterrichtsangebote hinaus Freude am Schulleben vermitteln.

Von Montag bis Donnerstag bieten wir bei Bedarf eine Hausaufgabenbetreuung an. Unter Aufsicht können die Schüler/innen ihre Hausaufgaben so weit wie möglich selbständig erarbeiten. Diese Förderung findet in Absprache mit den Lehrern, im Rahmen des Förderkonzeptes unserer Schule im Förderunterricht und in dem Projekt „Schüler helfen Schülern“ statt.

Im Kooperationsverbund Hochbegabung arbeitet das Gymnasium Soltau seit vielen Jahren mit allen Soltauer Grundschulen, der Grund- und Oberschule Neuenkirchen sowie mit der Kindertagesstätte St. Johannis zusammen. Das Förderkonzept für Hochbegabte bietet als Ergänzung zum regulären Unterricht ein Angebot mehrerer Arbeitsgemeinschaften für Schüler/innen mit besonderen Begabungen an (s. u.). Selbstverständlich sind diese Arbeitsgruppen nach Absprache auch für weitere interessierte Schüler/innen geöffnet.

Aus den vorliegenden Veranstaltungen können sich unsere Schülerinnen und Schüler ein oder mehrere Angebote auswählen. Der Besuch der Arbeitsgemeinschaften ist freiwillig. Nach Anwahl ist die Teilnahme für den angegebenen Zeitraum allerdings verbindlich.

Mit Beginn dieses Schuljahres wird am Gymnasium Soltau ein neues Förderkonzept erprobt. Unterstützt werden Schülerinnen und Schüler, die in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Latein, Französisch oder Naturwissenschaften individuelle Defizite haben. Auf der Grundlage der pädagogischen Beratungen in den jeweiligen Klassen werden seitens der Fachlehrkräfte Empfehlungen zum Besuch des Förderunterrichts ausgesprochen. Die Förderkurse beginnen nach den Herbstferien und laufen zweistündig pro Woche bis Mitte Dezember (16 Unterrichtsstunden). Der zweite Förderblock beginnt nach den Elternsprechtagen im Februar und endet mit Ablauf des Monats April (16 Unterrichtsstunden). Die Förderkurse werden jeweils mit einem Abschlusstest beendet. So haben die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ihre laufende Unterrichtsarbeit im jeweiligen Förderfach zu verbessern. Entsprechend dem neuen Förderkonzept werden auch – je nach Kapazität - fachspezifische Forderkurse eingerichtet. Weitere schriftliche Informationen erhalten Sie im Laufe des Monats September.

Von Montag bis Donnerstag können alle Schülerinnen und Schüler in der Zeit von 13.10 Uhr bis 13.45 Uhr in der Soltauer Mensa ein Mittagessen einnehmen. Die Bestellung des Mittagessens erfolgt über das Terminal im Forum vor der Cafeteria und über das Internet. Alternativ bietet das Gymnasium auch Speisen in der hauseigenen Cafeteria an.

Wir wünschen Euch ein erfolgreiches Schuljahr 2017/18.

Mit freundlichen Grüßen

Volker Wrigge, OStD

Schulleiter                                                                                           zu den Angeboten                                 Anmeldeformular

 
Mittwoch, 2. August 2017
Klasse Klassen- Raum
  lehrer 1. Stunde
6a SY H33
6b FT B21
6c KI B24
6d FL B25
6e RC H36
     
7FL1 TC H32
7FL2 BO A21
7L1 BK C20
7L2 KK C25
     
8F1 SG A20
8F2 BF C13
8FL ST A27
8L1 WA B10
8L2 MT A15
     
9F1 MI C15
9F2 MR C27
9L1 HR C26
9L2 MY C24
     
10F GR C23
10FL JA A26
10L1 SC B18
10L2 FM A14

 

Um Irreführungen zu vermeiden, ist der Reiter Stundenpläne vorübergehend geschlossen.

 
Dienstag, 1. August 2017

Liebe Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7,

bitte entnehmt eure neue Klasse der beiliegenden Datei. Am ersten Schultag habt Ihr zunächst die 1. Unterrichtsstunde bei der neuen Klassenlehrerin/beim neuen Klassenlehrer; ab der 2. Stunde findet dann Unterricht laut Plan statt.

Ich wünsche Euch einen guten Start in das neue Schuljahr.

Tilman Förster
-  Koordinator für die Jahrgänge 7-8 -

Klassenlisten Jg. 7 (Passwort: Kürzel des Koordinators)

 
Montag, 31. Juli 2017

Am Donnerstag, den 3. August treffen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 - 10 jeweils im planmäßig für die erate Stunde vorgesehenem Raum zum Klassenleiterunterricht. Der planmäßge Unterricht beginnt mit der zweiten Stunde.

Die neuen Stundenpläne erscheinen am Mittwoch auf der Homepage.

i. A. BAU

 

Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (Jhg 12) treffen sich in der ersten Stunde zur Info-Veranstaltung im neuen Forum.

Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 11 treffen sich in der zweiten Stunde zur Info-Veranstaltung im neuen Forum.

Weitere Informationen für die Oberstufenjahrgänge finden Sie im Internen Bereich des jeweiligen Jahrgangs.

i.A. vW

 
Freitag, 30. Juni 2017

Reparatur des Instruments für das Soltauer Gymnasium ist nach dem Sommerkonzert gesichert

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Ein stimmungsvolles Sommerkonzert gestalteten die Gruppen des Gymnasiums – und sammelten so Geld für die Reparatur des Flügels in der Aula. 

Foto: wu

Böhme-Zeitung vom 29.07.2017

Soltau. Mit den richtigen Tönen hat auch das Geld im Spendenbeutel geklingelt: Gut 3000 Euro haben die Gruppen des Soltauer Gymnasiums bei ihrem Benefiz-Sommerkonzert „erspielt“. Das Geld ist für die Sanierung des Flügels in der Aula bestimmt, der nach fünf Jahrzehnten eine Frischzellenkur benötigt. „Die Reparatur ist damit gesichert“, freut sich Oberstudiendirektor Volker Wrigge.

Der Förderverein hatte den Flügel der renommierten Firma Steinway & Sons 1969 für die damals neu gebaute Aula angeschafft. Was das Instrument vor knapp 50 Jahren gekostet hat, ist nicht bekannt.

Heute schätzt die Schule seinen Zeitwert auf 60 000 bis 80 000 Euro. Doch die fast 50 Jahre Dauerbenutzung bei Veranstaltungen, Konzerten und Schulveranstaltungen sowie zuletzt auch bei den fachpraktischen Abiturprüfungen des ersten Musik-Leistungskurses haben ihre Spuren hinterlassen: Die Hammerköpfe sind kaputt , der Filz ist heruntergespielt und soll erneuert werden. Im Sommer soll ein Klavierbauer das machen. 7000 Euro kostet das, 5000 Euro hatte die Schule bereits an Spenden gesammelt, für den Rest griffen die Jugendlichen selbst in die Instrumente. Mit einem abwechslungsreichen Programm gestalteten sie ein stimmungsvolles Konzert.

Sechs Lehrer unterrichten das Fach

Musik ist eines der Aushängeschilder des Gymnasiums, der musisch-künstlerische Bereich ebenso wie das naturwissen- schaftliche Profil einer der Schwerpunkte der Schule. Sechs Musiklehrer unterrichten am Gymnasium, das zudem mit der Heidekreis-Musikschule kooperiert.

Es gibt an der Schule zwei Bläserklassen im 5. und 6. Jahr gang, in denen die Kinder ein Instrument lernen, gut ein Viertel der 940 Schüler ist über den normalen Unterricht hinaus musikalisch engagiert, in den verschiedenen Gruppen vom Chor bis zur Big Band. Sie haben bei dem Sommerkonzert Kostproben ihres Könnens gegeben. wu 

 
Mittwoch, 28. Juni 2017

Das Soltauer Gymnasium ist als humanitäre Schule zertifziert 

 

Über die Auszeichnung als „Humanitäre Schule“ freuen sich (von links) Kristin Budnowski, Mirja Hellwinkel, Felix Mork, Timothy Kösel sowie ihre Lehrer Felix Harcke und Christa Rieß. Foto: wu

Böhme-Zeitung vom 28.07.2017

Soltau. Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, an denen man sonst eher achtlos vorbeigeht – ihnen wollten die Soltauer Gymnasiasten helfen: Sie engagierten sich bei der Obdachlosenhilfe Hannover und verdienten dabei „neben bei“ noch den Titel Humanitäre Schule. Das Jugendrotkreuz des DRK-Landesverbandes Niedersachsen hat landesweit 61 Schulen als Humanitäre Schule klassifziert. Das Soltau- er Gymnasium hat als einzige Schule aus dem Heidekreis das Zertifikat erhalten. Schon jetzt ist für Lehrerin Christa Rieß klar: „Das wollen wir wieder machen.“

Wiederholung - nicht ausgeschlossen

Für den Titel gab es zwei Bedingungen: So mussten die Schüler der 10. Klassen an einem Planspiel teilnehmen. Dabei ging es darum, einen kriegerischen Konflikt in den fiktiven Regionen „Malea und Lufar“ zu lösen und dabei die Grundzüge des humanitären Völkerrechts kennenzulernen.Zum anderen mussten die Jugendlichen ein eigenes humanitäres Projekt auf die Beine stellen, orientiert an der Frage „Wie und wo können wir uns für mehr Menschlichkeit engagieren“. Die Soltauer entschieden sich für die Obdachlosenhilfe in Hannover. „Das war das erste, was uns in den Sinn kam“, erinnert sich die 16-jährige Kristin Budnowski.

Einen ganzen Tag lang sammelten sie zunächst vor einem Supermarkt in der Landeshauptstadt Lebensmittel von den Kunden und halfen anschließend bei der Essensausgabe für die Obdachlosen. „Das war beeindruckend“, schildert Timothy Kösel. Denn mit den Menschen komme man sonst, gerade in der Kleinstadt Soltau, kaum in Kontakt.

Überrascht von der Herzlichkeit

Überrascht sei sie gewesen, wie herzlich die Obdachlosen waren, erzählt Kristin Budnowski. „Viele waren bescheiden, haben sich nicht getraut, die Sachen zu nehmen.“ Timothy Kösel fand die Lebensgeschichten der Obdachlosen beeindruckend, die Erzählungen, durch welche Umstände jemand auf einmal auf der Straße landen kann.

„Humanität erfordert hinsehen und handeln“, betonte die DRK-Vizepräsidentin Sabine Schlippick, als bei der Feierstunde die Zertifikate übergeben wurden. Dies mache die Kampagne humanitäre Schule konkret erebbar. „Menschen zu helfen, trägt zur eigenen Zufriedenheit bei“, sagte sie. Jedes Schulprojekt im Rahmen der Kampagne sei ein Zeichen gelebter Mitmenschlichkeit und humanitärer Verantwortung, sensibilisiere für das Völkerrecht und fördere das Engagement dafür. wu 

 
Montag, 26. Juni 2017
 
Sonntag, 25. Juni 2017

Böhme-Zeitung vom 22.07.2017

EINER DER BESPRECHUNGSRÄUME im zweiten Gebäude des Finanzamts Soltau (ehemaliges Gesundheitsamt) sollte ein neues Gesicht erhalten, um eine freundlichere Atmosphäre bei Gesprächen zu gewährleisten, so Finanzamtsvorsteher Jörg Zimmermann. Das gesamte Projekt zur Ausschmückung entstand in Zusammenarbeit von Finanzamt, Gymnasium Soltau und Soltauer Filzwelt. Als Kunstlehrerin hat Studienrätin Lena Meyer-Haase die Klasse 9L1 bei dem Vorhaben betreut. Geboren wurde das Projekt bereits im Februar 2017, inspiriert durch Robert Victor F. Delaunay (geboren 1885), ein französischer Maler der Avantgarde. Sechs bis acht Bilder waren geplant, die jedoch keine Gemälde werden sollten. Die Schüler hatten die Idee, Werke aus Filz zu schaffen, weil Soltau einer von drei Standorten in Deutschland ist, in dem das Material hergestellt wird. Die Holzrahmen kamen vom Fachmann, diese wurden bespannt und mit allerlei Ornamenten in geometrischen Formen zu jeweils einem abstrakten Kunstwerk arrangiert. Spezielle Scheren und Rollschneider waren dafür nötig. Die FilzpädagoginAngelika Bonas war beratend tätig. Um die schallschluckende Wirkung des Werkstoffs Filz noch zu steigern, wurden die Rückseiten ebenfalls mit dämmenden Material gefüllt. In zehn Sitzungen schufen die Schüler sieben Werke, die ab sofort „für die Anpassung der Arbeitsumgebung an moderne Anforderungen“ sorgen werden, so Zimmermann. Eines der Werke begrüßt nun jeden Besucher bereits im Treppenhaus. Die Werke sollen noch einen Hinweis auf Entstehungsjahr und deren jeweiligen Schöpfer erhalten. gn 

 

Auf dem diesjährigen Sommerkonzert des Gymnasiums Soltau vom 20.6. konnten zugunsten der Sanierung des Aulauflügels über 2000 Euro als Spenden verbucht werden. Somit steht der Revision des Flügels nichts mehr im Wege. Wir bedanken uns herzlich für die tollen musikalischen Beiträge auf dem Konzert und für die großzügigen Spenden!

Viele Grüße und schöne Ferien,

Tilman Förster 

 
Mittwoch, 21. Juni 2017


Das Motto der diesjährigen Ideenexpo in Hannover „Mach doch einfach“ haben ca. 100 Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Soltau am 14.06.2017 wahrgenommen. Mit zwei Bussen, gesponsert von Dow Chemical und dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft GmbH, gelangten sie zur Ideenexpo.  Dort waren die Schüler an den verschiedenen Ständen und Stationen am Experimentieren, Ausprobieren, Testen, Spielen und Schauen.

So gefiel den einen Medizin in der Zukunft bis 2050 sehr, andere überzeugte der Bereich Ozean und Meere und Meeresschutz und wieder andere waren begeistert vom Bereich der chemischen Industrie, die u.a. nasschemische Untersuchungsmethoden, die Herstellung von Kautschuk und die Aufarbeitung von Abfallölen thematisierte. In der metallverarbeitenden Industrie konnte vor Ort die Herstellung von Grillzange, Stoßdämpfer und Muldenkipper nachgestellt werden.

Einige Schüler haben Roboter programmiert, was sie aus dem Projekt Robotik kennengelernt hatten. Der Radio-Bereich mit dem NDR weckte ebenso Interesse wie die digitale Welten. Für die Schüler der 10F und den Schülern der SII war der Bereich Agentur für Arbeit sehr wichtig, um sich ein geeignetes Berufsfeld erstellen zu lassen. Die Vorstellung der vielen Berufe aus unterschiedlichsten Bereichen hat zu Anregungen geführt.

Die Projekte verschiedener Universitäten weckte ebenfalls das Interesse vieler Schüler. Beginnend beim Fernrohr, hin zur Nebelkammer und über die Umweltstrahlung zum Teilchenbeschleuniger und letztlich zum Higgs-Boson spannte sich eine rege Diskussion einer kleinen Gruppe mit dem Doktoranden.

Die Bühne mit den Vorführungen z.B. der Polizei und Karaoke-Singen war für alle Schüler etwas.

Mit vielen positiven Eindrücken und Informationen kehrten wir nach Soltau zurück. 

 HP, GW

 

 
Dienstag, 20. Juni 2017

Foto(wu): Ein Lebensabschnitt ist beendet: 108 Abiturienten des Soltauer Gymnasiums erhalten ihre Reifezeugnisse und werden aus der Schule verabschiedet.

Böhme-Zeitung vom 20.06.2017:


2,44 ist der beste Abiturdurchschnitt am Soltauer Gymnasium
seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1994


VON ANDRES WULFES

Soltau. Sie haben es geschafft, Schulstress und Prüfungen liegen hinter ihnen. Freude, Aufregung, Unsicherheit, auch ein wenig Wehmut – eine bunte Mischung von Gefühlen ist es, die die Abiturienten des Soltauer Gymnasiums bewegt. 108 Abiturienten erhalten bei der Feier am Freitag ihr Reifezeugnis. Gut ein Viertel von ihnen, 28 Schulabgänger, hat sogar eine 1 vor dem Komma, und wird dafür besonders geehrt. Insgesamt hat der Jahrgang einen Abiturdurchschnitt von 2,44 erreicht. „Das ist seit Beginn der Aufzeichnungen von Durchschnittswerten im Jahr 1994 der mit Abstand beste Wert“, stellt Direktor Volker Wrigge fest.

Auf eine erfüllende, ereignisreiche, stressige und aufreibende Schulzeit blickten sie zurück, geben die Vertreter der Schüler, Matthias Hofmann und Courtney Brockmann, zu. Doch sie sollten diese Zeit als Inspiration nutzen, rufen sie ihren Mitschülern zu. „Ihr seid Autoren eurer eigenen Lebensgeschichte und es liegt an Euch, wie Ihr das Buch des Lebens füllt.“

Mit dem Abitur hätten die Schulabgänger „eine Voraussetzung, ihre Träume und Visionen zu realisieren“, sagt Vize-Bürgermeister Friedhelm Eggers – und betont die Verantwortung der jungen Erwachsenen, sich gesellschaftlich zu engagieren. „Es liegt nun an Ihnen, etwas aus Ihrem Leben zu machen“, appelliert auch Wrigge an die Abiturienten. „Das schulische Rüstzeug dazu haben Sie bekommen. Salopp gesagt: Die Schule hat fertig.“

„Abilymp – Kniet nieder vor den Göttern“ hat sich der Jahrgang selbst als Abiturmotto gegeben. „Ich war da schon ein wenig verblüfft“, erinnert sich Wrigge an seine Gefühle, als er das Motto zum ersten Mal gelesen hat. Aber bei niedersachsenweit 36 000 „kleinen Göttern“, die ihr Abitur erhalten, werde es schon ein wenig eng auf dem Olymp. Und das habe ihn dann doch ein wenig mit dem Motto versöhnt: „36 000 Götter halten das da oben auf dem Olymp sicherlich nicht sehr lange aus. Eine vernünftige Erdung wird sich ganz schnell von allein einstellen“, sagt Wrigge lächelnd. Aber erstmals dürften die Abiturienten feiern – und das hätten sie sich von Herzen verdient.

Oberstufenkoordinator singt das hohe Lied der Pause

Doch nicht nur für die Abiturienten bedeutet die Entlassung den Abschied von der Schule, auch ihr Oberstufenkoordinator Helwig Behrends hält seine letzte Abschiedsrede – er selbst geht zum Schuljahresende in den Ruhestand. Und da gibt er den Abiturienten, aber auch dem ganzen Gymnasium noch einmal mit, was das Wichtigste an der Schule ist: „Das Unverzichtbare sind die Pausen“ sagt er. Auch wenn die „herrschende Diktatur des Zeitsparens“ die Pause zum Feindbild erkoren habe, „ohne Pausen gliche das Leben einem Automaten. Pausenlosigkeit bedeutet Formlosigkeit“, warnt er. Denn Pausen, das sei die Zeit, in der man zum Atmen komme, sei Raum zum Nachdenken, Vorausdenken, Abschalten und Verarbeiten. Das sollten auch die Abiturienten in ihrem Leben beherzigen – und „ab und zu das Pausen-Los ziehen“.

 

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